Ein Pflegebedürftiger, der nicht (mehr) einschätzen kann, was unbedenklich gegessen oder getrunken werden kann und was nicht für den Verzehr geeignet ist, muss vor ungeniessbaren Substanzen geschützt werden. Hierzu zählen alle Arten von Haushaltsreinigern, brennbare Stoffe wie Spiritus, Medikamente, Pflanzenschutzmittel, verdorbene Lebensmittel und vieles mehr. Machen Sie einen gründlichen Check! Der Medikamentenschrank sollte abschließbar sein und auch regelmäßig nach Gebrauch verschlossen werden. Aber vermutlich gibt es Stellen, an denen ungeniessbare Substanzen gelagert werden, die Sie aber nicht so ohne weiteres abschließen können. Denken Sie z. B. an den den Schrank unter der Spüle, in dem vermutlich ein Mülleimer, Geschirrspülmittel und ähnliches aufbewahrt wird. Verfügt die zu sichernde Stelle über zwei Griffe, können diese mit Hilfe des
Schloss für Schränke und Schubladen I oder
Schloss für Schränke und Schubladen II fest miteinander verbunden werden. Gibt es keinen oder keinen zweiten Griff (z. B. Schrank mit Knauf), können das
Multi-Schloss I, das
Multi-Schloss II oder das
Multi-Schloss III unkomplizierte Lösungen sein. Die einfachste und kostengünstigste Variante für Schränke ist das
Schloss für Schränke, das jedoch einfacher als die anderen Lösungen von Pflegebedürftigen mit Gewalt zu entfernen ist und daher nicht verwendet werden sollte, wenn in den Schränken für den Pflegebedürftigen gefährliche Inhalte wie ungeniessbare Substanzen (z. B. Haushaltsreiniger), scharfe Gegenstände oder ähnliches aufbewahrt wird. Eine etwas aufwendigere, dafür aber sehr sichere und unsichtbare Lösung bietet das
Magnetschloss für Schränke und Schubladen. Diese ist besonders dann zu empfehlen, wenn der Pflegebedürftige in der Lage ist, die anderen Schlösser zu umgehen, weil er den jeweiligen "Trick" kennt oder die Schlösser mit Gewalt entfernt.